Projektpartner

Der Lehrstuhl IAM ist Initiator des Projekts und korrdiniert alle Phasen von TALAKO, vom Projektantrag über die Ausarbeitung von technischen Details bis hin zur Fertigstellung. Darüber hinaus entwickelt IAM wirtschaftliche Szenarien zum Betrieb der Analage (TCO-Rechnung, Geschäftsmodell des Betreibers, etc.) und forscht zur Akzeptanz und Nutzung induktiver Ladelösungen bei Taxifahrern.

Der Lehrstuhl NES arbeitet an dem Positionierungssystem bei der induktiven Ladelösung im Projekt. Dazu entwickelt NES ein Kamera-basiertes System, welches durch eine App unterstützt wird und dem Taxifahrer Rückmeldung hinsichtlich der Genauigkeit gibt.

Der Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik an der Bergischen Universität Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Clemens hat seinen Forschungsschwerpunkt in der Modellierung und rechnergestützte Simulation elektromagnetischer und multiphysikalisch gekoppelter Feldprobleme („Computational Electromagnetics“). Dies umfasst die Entwicklung, Implementierung und Optimierung numerischer Lösungsalgorithmen für elektromagnetische Feldprobleme zur Lösung komplexer elektromagnetischer Feldprobleme aus technischen Anwendungen und Naturwissenschaften.

Der Lehrstuhl für Elektromobilität und Energiespeichersysteme der Bergischen Universität Wuppertal steht unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Benedikt Schmülling. Das Forschungsgebiet umfasst technische Herausforderungen, die bei der Entwicklung und Fertigung elektrisch oder teilelektrisch betriebener Fahrzeuge sowie bei der Entwicklung und dem Betrieb von Energiespeichersystemen aufkommen. Die Arbeit des Lehrstuhls in dem geplanten Vorhaben basiert inhaltlich und methodisch auf umfangreichen Kenntnissen auf dem Gebiet induktiver Energieübertragungssysteme (u.a. Entwicklung sowie Optimierung des magnetisch aktiven Teils und Auslegung sowie Betrieb der höherfrequenten leistungs-elektronischen Wandler).

Die INTIS GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wurde im Dezember 2011 als Tochterunternehmen der IABG mbH gegründet. Mit unserer Betriebsstätte und den eigenen Versuchseinrichtungen im emsländischen Lathen bedienen wir verschiedene Wachstumsmärkte der Bereiche Mobilität, Energie und Umwelt. Wir konzentrieren uns auf Infrastrukturlösungen für zukünftige Verkehrssysteme und nachhaltige Energieversorgungen. Die INTIS verfolgt die Zielsetzung, die Synergien aus der IABG-Gruppe optimal zu nutzen und langjährige Projekterfahrungen unseren Kunden zur Verfügung zu stellen.

Der Energiedienstleister RheinEnergie verantwortet in Köln Aufbau und Betrieb der Anlagen. Zu diesem Zweck optimiert das Unternehmen an ausgewählten Standorten seine öffentliche Ladeinfrastruktur. Im TankE-Netzwerk betreibt das Unternehmen im Verbund mit kommunalen Energieversorgern deutschlandweit rund 920 Ladepunkte.

Im Rahmen des Green City Plans sowie weiterer Beschlüsse setzt die Stadt Köln zahlreiche Mobilitätsmaßnahmen um, die einen Beitrag zur Luftreinhaltung und zum Klimaschutz leisten. Ein wichtiger Baustein ist die Förderung der E-Mobilität. Die Stadt wird ab Mitte 2020 nicht nur 400 Ladestationen im öffentlichen Straßenland errichten, sondern möchte auch die Erprobung innovativer Ladetechniken in der Praxis unterstützen. Darum wird die Stadt Köln im Rahmen des Projektes TALAKO einen geeigneten Standort im öffentlichen Raum zum Betrieb der induktiven Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen.

Mit Investitionen von über 500 Millionen GBP seit 2014 ermöglichte GEELY der London Electric Vehicle Company (LEVC) den Bau eines völlig neuen Fertigungswerks in Ansty, Coventry. LEVC produziert in dieser hochmodernen Anlage die weltweit einzigen speziell angefertigten Elektro-Taxis mit erweiterter Reichweite. Das Unternehmen lässt sich von seiner Zukunftsvision leiten, der führende Anbieter von umweltfreundlichen kommerziellen Mobilitätslösungen in Europa zu sein.

Seit 1929 betreibt Auto Stephany in 3. Generation ein Taxiunternehmen in Mülheim. Innovationen wie bspw. die frühe Verwendung innovativer Funktechnik zur Flottensteuerung oder aktuell die Implementieren eines Elektroautos in die Taxiflotte wird das Unternehmen stetig weiterentwickelt und folgt stets aktuellen Entwicklungen. Im Projekt TALAKO betreibt Auto Stephany die Prototypenanlage mit einem Fahrzeug und unterstützt das Konsortium durch die langjährige Erfahrung im Taxigewerbe.

Gegründet 1937, sind heute mehr als 800 Kölner Taxiunternehmen in dem genossenschaftlich geführten Unternehmen TAXI RUF Köln zusammengeschlossen. Mit mehr als 1.100 Wagen auf 141 Halteplätzen im gesamten Stadtgebiet ist das Unternehmen von mehr als 41 Taxi-Rufsäulen, telefonisch oder online mit der kostenlosen taxi.eu App erreichbar. Damit stellt TAXI RUF KÖLN einen starken Partner im Projekt TALAKO dar.