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Projektanbahnung: Taxiladekonzepte für Elektrotaxis im öffentlichen Raum

Voraussetzung an den Standort für induktive Pilotanlage

  • Anstehende Taxis werden nach Wartschlangenprinzip abgefertigt
  • Gesamtwarteschlange: 52 m Weglänge für 9 – 10 Taxis
  • Taxistand ist hochfrequentiert (Innenstadtlage)
  • Bauraum für Infrastruktur-maßnahmen ist vorhanden
  • z.B. erfüllt der Taxistand am Kölner Hauptbahnhof diese Kriterien

Gründe für eine elektrische Taxiflotte

Potenzial Wartezeit

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Potenzial Fahrtstrecken

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Potenzial Stadtluft

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  • Taxistände arbeiten im Warteschlangenbetrieb
  • Wartezeit als Ladezeit nutzbar
  • Häufiges Nachladen verlängert die Batterielebensdauer
  • weniger als 150 km Fahrtstrecke pro Schicht und Taxi (laut Simulation der TU Berlin)
  • Elektrotaxis leisten Beitrag zu sauberer Stadtluft

Intelligente vernetzte Ladetechnologie: Priorisierung von Taxis mit niedrigem Ladezustand

Systemvorteile

  • Unverändertes Stadtbild
  • Gleicher Anwendungsfall wie bei konventionell angetriebenen Taxis fördert Akzeptanz
  • Herstellerunabhängige Anbindung

Systemvorschriften

  • Verordnung für das kabellose Laden von Elektro-Fahrzeugen für den Massenmarkt ist in Vorbereitung

Systempotentiale

  • Mögliche Integration eines Batteriespeichers (Absicherung Lastspitzen)
  • Kombinierbarkeit mit Photovoltaiksystem
  • Durch enge Kooperation mit dem Netzbetreiber soll ein netzschonendes und übertragbares Pilotsystem aufgebaut werden

Umweltschutz: Einsparpotentiale pro Jahr

bei 100 % Elektrifizierung:

1,67 Mio. t CO2

820 t NOx

bei 5 % Elektrifizierung:

83.000 t CO2

41 t NOx

Helfen Sie mit, die Umwelt zu schonen und die städtische Luft sauber zu halten:

Zugelassene Taxis in Köln im Jahr 2018

1.189

Durchschnittliche Strecke eines Taxis pro Tag

250 km

Kumulierte Kilometer-Anzahl im Jahr

108 Mio. km

Verteilung Antriebsarten
Diesel
85%
Hybrid
9%
Benzin und Gas
5%
Elektro
0.1%

Projektleitung

Das Projektvorhaben TALAKO wird koordiniert durch den Lehrstuhl für ABWL & Internationales Automobilmanagement der Universität Duisburg-Essen.